Man muss delegieren können!

Wenn man will, dass es richtig gemacht wird, dann muss man’s selber machen! So oder so ähnlich hört man es des Öfteren. Was man aber auch immer wieder hören kann: „Viele Hände, schnelles Ende“. Dieser Spruch hat auch seine Berechtigung.

Bei so einem Hausprojekt gibt es für die Bauherren auch mit relativ wenig Eigenleistung eine ganze Menge an Aufgaben. Am Anfang stehen eher die organisatorischen Sachen: Planung, Angebote einholen, Anträge einreichen, diesdas. Später kommt dann auch noch die echte Eigenleistung. Da geht es nicht nur um Papier und Emails, sondern um solides Handwerk… Böden, Wände, Außenfarbe, diesdas.

Zunächst einmal zu den organisatorischen Aufgaben. Diese machen einen Großteil der Arbeit aus und die habe ich am Anfang, als das Projekt Holzhausbau noch ganz am Anfang stand, total unterschätzt. Ich dachte, dass die „schlimme“ Arbeit, dann die Eigenleistungen sind. Aber weit gefehlt. Es gibt viel zu organisieren und zu koordinieren und es ist eine ganze Menge an Fachwissen erforderlich. Beispiele gefällig?

  • Baufinanzierung: wenn man hier nicht über den Tisch gezogen werden will muss man sich eine ganze Menge Grundlagenwissen anlesen
  • Recht & Gesetz: EnEV, Gemeindesatzungen und daraus erwachsende Konsequenzen (Baumschutzsatzung, Stellplatzsatzung, Anträge), Bauordnung und und und
  • Hausbau im Allgemeinen

Um nur mal ein paar Punkte zu nennen. Dann kommen noch die Medienanschlüsse dazu. Anträge hier, Anträge dort. Preisvergleiche hier, Preisvergleiche dort. Rechnungen bezahlen, Buchhaltung dazu machen, Geld im Blick behalten. Achso: nebenbei noch Vollzeit arbeiten und den Familienalltag leben nicht vergessen.

Insgesamt alles nichts, weswegen man sich beschweren müsste. Wäre ja auch blöd, wenn man sich am Ende garnicht auskennt und dann böse Überraschungen hat. (kommen bestimmt noch, denn man kann ja nicht alles planen….*aufholzklopf*)

Worauf ich aber hinaus will: man kann nicht immer alles alleine schaffen. Ich kann nicht immer alles alleine schaffen. Deswegen hole ich mir Hilfe, wo es geht. Zum Beispiel habe ich meinen Schwiegervater darum gebeten Angebote für Baumfällung, Baustrom und andere Sachen einzuholen. Das erspart mir wertvolle Freizeit, die ich nicht mit Internetrecherche, Anrufen und Mails verfassen, verbringen muss. Das ist toll und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Auch wenn es an die Eigenleistungen im und am Haus geht, kann ich bestimmt (hoffentlich!) auf die Hilfe von Familie und Freunden zählen. Bis dahin ist aber noch Zeit.

Zum Abschluss: Ich möchte mich bei allen bedanken, die helfen, geholfen haben und noch helfen werden. Danke!

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